Festgeld
Nach der Wirtschaftskrise hat sich der deutsche Markt einigermaßen stabilisiert, doch viele Anleger sind noch unsicher, wie sie ihr Geld am besten anlegen können. Die Zinsen sind niedrig und Aktien stellen ein erhöhtes Risiko dar. Das so genannte Festgeld bietet hierbei eine sinnvolle Alternative.
Was versteht man unter der Anlageform “Festgeld”?
Die Anlageform des Festgeldes, häufig auch als Termingeld bezeichnet, ist ähnlich der des Tagesgeldes. Der Unterschied liegt hierbei in der feste Laufzeit des Festgeldes. Die Laufzeiten des Festgeldes variieren von 30 Tagen bis hin zu mehreren Jahren. Beim Festgeld gibt es häufig eine Mindestanlagesumme die zwischen 500 und 5000 Euro variieren kann. Der Zinssatz selber hängt stark vom Markt ab, sodass im Falle einer Wirtschaftskrise die Zinsen sehr niedrig sein können. Normalerweise ist die Höhe der Zinsen ähnlich der des Tagesgeldes, also zwischen 0,8 bis 2,6%. Der Zinssatz hängt häufig mit der Laufzeit zusammen. Bei längeren Laufzeiten kann man daher höhere Zinsen erwarten. Das Geld wird direkt bei einer Bank angelegt. Hierbei lohnt sich ein Vergleich, aufgrund stark schwankender Zinssätze.
Was sind die Vor- und Nachteile der Anlageform “Festgeld”?
Der größte Vorteil liegt in der maximale Sicherheit, die es für Geldanlagen gibt. Im Falle einer Insolvenz der Bank haftet hierfür der Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken. Zudem ist das Festgeld relativ rentable im Vergleich zum Risiko. Ein weiterer Vorteil liegt in dem gleichbleibenden Zinssatz. Somit kann man seine Rendite genauestens planen. Allerdings gibt es auch negative Seiten, denn man kann nicht früher auf sein Geld zurückgreifen, falls man dies benötigen sollte.
Für wen eignet sich ein Festgeldkonto?
Das Festgeld ist eine kurze bis mittelfristige Anlageform. Ein Festgeldkonto lohnt sich vor allem für Anleger, die genau wissen, wann sie ihr Geld wieder zur Verfügung haben müssen. Es ist rentabler als das Tagesgeld und kann daher besser zur Überbrückung von kurzen Zeiträumen genutzt werden.